Bald…

April 18, 2007

…Bilder von meiner 3-wöchigen Tour durch Südafrika mit Moni…

Skydive

Februar 1, 2007

Nachdem mir ein paar Arbeitskollegen vorgeschwaermt haben wie toll die Skydiving-Schule am Flughafen im ca. 120km entfernten Nylstroom sei, hab ich am Samstag Marjin (ein Luftfahrtingeneur aus Holland, den ich auf meinem BazBus-Trip kennengelernt hab) und Andreas (einer von Karls Soehnen) ins Auto gepackt und bin zur erwaehnten Schule gefahren, um einen Fallschirmsprungkurs zu machen. Einen Kurs zu machen und allein zu springen ist billiger und natuerlich auch spannender als Tandem…
Der Kurs sieht folgendermasen aus: Samstag Vormittag Theorieunterricht. Samstag Nachmittag springt man allein aus 1500m aus einem Flugzeug! Mag sich jetzt fuer viele von euch bestimmt unglaublich und gefaehrlich anhoeren…hats auch fuer mich anfangs… Hab mich jedoch zu keinem Zeitpunkt gefaehrdet gefuehlt, was vielleicht damit zusammenhaengt das ich mittlerweile doch schon einige Zeit in einer der gefaehrlichsten Regionen der Welt verbracht habe ;)
Bei den ersten 10 Spruengen muss man jedoch seine Rip-Line nicht selber ziehen, die ist stattdessen mittels einer langen Schnur am Flugzeug befestigt und loest so das Oeffnen des Fallschirms nach kurzem Freifall automatisch aus…solls zumindest… So wird einem im Theorieunterricht hauptsaechlich eine Notfallprozedur eingetrichtert, um den Reserveschirm zu oeffnen… Ach ja, und am linken steuerseil ziehen heisst Linkskurve, rechte Rechtskurve, beide gleichzeitig ist die Bremse! Mehr muss man nicht wissen ;)
Nebenbei gibts dann auch noch so nuetzliche Infos wie: Oeffnet sich weder der erste noch der Reserveschirm und schlaegt man demzufolge ungebremst auf der Erde auf, so prallt man wie ein Gummiball ca. 1 Meter zurueck in die Hoehe und stirbt fuer gewoehnlich erst beim zweiten Aufprall, weswegen die letzte Chance zu ueberleben die ist, sich beim ersten Aufprall sofort fest am Gras festzuhalten um nicht zurueckzubouncen.
Die Gesichter in der Schuelerrunde wurden fuer gewoehnlich bis zu einem halben Meter lang waehrend der Lehrer solche Geschichten erzaehlte. Und so richtig war dann auch keinem mehr zum Lachen zumute, wenn er sie als Joke enttarnte..ha ha…er hat sich aber dennoch hoellisch amuesiert! Ich im Nachhinein auch…

Marjin und Andreas im Unterrichtsraum (Blechbaracke):

Hier werden also unsere Fallschirme gepackt…

Kann nicht schaden wenn man, bevors ernst wird, mal in so nem Teil probehalber drinhaengt:

Hier sind wir an der Fallschirm und Equipmentausgabe. Sichtlich konzentriert…oder eher besorgt? Auf jeden Fall mit nem Puls von 180:

Letzter Check ob alles richtig sitzt…Diese modischen orangen Overalls sind Pflicht fuer jeden Anfaenger und zum einen dafuer da um die Leute leichter wiederzufinden sollten sie in der Luft die Orientierung verlieren und sonst wo landen…zum anderen sind die ersten Landungen oftmals recht rauh…

Auf zum Airfield und rein in den Flieger…der Puls steigt linear mit jedem Schritt…

Das bin ich im Landeanflug, auch wenn man mich nicht wirklich erkennt… ein geschultes Auge sieht auch sofort, dass ich fuer meine Hoehe noch viel zu weit vom Landeplatz weg bin…

Hab dann den etwa fussballfeldgrossen Landeplatz um ca. 50m verfehlt und bin im 2 Meter hohen Buschgras gelandet. Die Landung war ansonsten jedoch sehr gut und ich bin nicht hingefallen!

Anschliessend gabs noch ne Sprungbesprechung mit dem Jumpinstructor, der den Ausstieg aus dem Flugzeug gefilmt und bewertet hat. Wie man sieht hab ich mich sehr gut geschlagen und bin bereit fuer mehr ;)

Haustiere

Januar 18, 2007

Schon seltsam was die Leute in Afrika fuer Haustiere haben…

Erstmal wünsche ich euch allen ein schönes und erfolgreiches Jahr 2007!

Vom 22.12 bis 5.01 hatte ich Urlaub und hab meine freie Zeit dazu genutzt eine kleine Südafrika-, Swaziland- und Lesotho–Rundreise zu machen.
Hab den BazBus (ein Bus für Backpacker, der mehrmals pro Woche bestimmte Strecken fährt) und manches Minibustaxi als Fortbewegungsmittel genutzt, um von Pretoria über Swaziland nach Durban und zurück durch die Drakensberge zu reisen.

Sowohl Swaziland als auch Lesotho gehören nicht zu SA und sind eigenständige Länder mit Grenze und allem was dazugehört….

Mein Aufenthalt in Swaziland waren jedoch lediglich nur 2 Tage, da ich dort leider in nem sehr schlechten Hostel geschlafen hab, dass ich schnellstmöglich wieder verlassen wollte…kein Wasser, kein Telefon, … Swaziland selbst ist ein sehr armes aber auch sehr schönes Land. Beeindruckend ist vor allem die Vielfalt an Früchten, die man dort überall wachsen sieht und angeboten bekommt.

Fruchtmatkt in der Hauptstadt Mbabane:

Eine Autowerkstatt in Swaziland:

Von Mbabane aus bin ich quer durch Swaziland wieder zurück nach SA und bin ein paar Tage in St. Lucia geblieben. St. Lucia liegt direkt an der Küste zum Indischen Ozean in nem recht feuchten und sumpfigen Gebiet, mit der größten Nilpferd- und Krokodil-Population Südafrikas. Somit war ich natürlich auch auf Hipposafari. Nur mit Badehose bekleidet und getarnt durch Schlamm gings zu Fuß durch die Mangroven mit recht nervenaufreibenden Begegnungen der wilden Art.

Der Schlamm wurde nach der Safari im Meer wieder weggebadet:

Als Weihnachtsmenue gabs in meinem Hostel in St. Lucia für alle Rietbok am Spieß for free!

Die nächste Station meiner Tour war ein SurfCamp genannt „The Secret Spot“ in Shaka´s Rock, an der Küste etwa 50km nördlich von Durban. Dort habe ich mich ein paar Tage im Wellenreiten versucht und auch Silvester in der hostel-eigenen Bar verbracht.

Ein halber Tag in Durban musste natürlich auch sein, obwohl mir jeder abgeraten hat am Neujahrstag dorthin zu gehen…war gar nicht so schlimm, aber auch nicht wirklich schön…

Von Durban aus gings dann nach Underberg zum Sani Pass. Dieser Pass ist die einzige Verbindung der Provinz Kwazulu Natal mit dem kleinen Königreich Lesotho und zugleich die höchste Gegend im südlichen Afrika und ausserdem unglaublich schön. Von meinem Hostel aus gings dann auf Wanderungen und 4×4 Trails nach Lesotho und die nähere Umgebung.

Die Grenze zwischen Lesotho und SA:

Mathew, der lustigste Tourguide:

Der Sani Pass führt auf eine Hochebene in Lesotho, wo im Sommer viele Schäfer und Rinderhirten unterwegs sind und dort in ihren Hütten wohnen. Im Winter kanns dort schon auch mal ein paar Meter Schnee geben!

Die Hirten waren immer unglaublich nett und gut gelaunt…auch wenn sie natürlich kein englisch sprachen und daher keine richtige Unterhaltung möglich war…für ein Foto waren sie immer aufgelegt und mussten sich danach natürlich stundenlang im Display betrachten ;)

Dies ist mit 3300m der höchste Punkt an dem ich mich auf meiner Tour befand, leider war keine Zeit mehr die letzten 300 Meter zum höchsten Punkt im südlichen Afrika zu ersteigen, da die Grenzen sehr pünktlich schliessen und wir zurück zum Hostel mussten…

Eine Einladung auf etwas süsses Brot und ein paar Schluck vom selbstgebrauten „Bier“ kann man natürlich nicht ausschlagen, zumals dort oben auch wirklich kalt war. Auch wenn man in den Hütten mit offener Feuerstelle vor Rauch fast erstickt…

Ein Abstecher im höchsten Pub Afrikas mit meinem Zimmer- und Wander-Kollegen Pablo aus Argentinien musste dann natürlich auch noch sein.

Für den Fall dass Schnee liegt, gibt’s natürlich auch nen Skiverleih, mit dem neuesten Geraet was die Skiindustrie zu bieten hat!

Wie überall im südlichen Afrika sind auch aufm Sani Pass überfüllte Minitaxis unterwegs, zwar viel viel weniger und auch langsamer als in Pretoria aber dafür mit Allrad!

Das größte Raubtier in dieser Gegen sind Leoparden, die sind jedoch äußerst scheu und so hab ich auch keinen gesehen…aber es waren auch kleinere Raubtiere unterwegs ;)

Über die nördlichen Drakensberge gings dann wieder zurück nach Pretoria.

Leider waren die 2 Wochen natuerlich viel zu kurz…aber ich muss beeindruckt feststellen wie vielfaeltig dieses Land ist und ich in 2 Wochen Backpacking, im Regenwald, indischen Ozean, Bushveld sowie auf ueber 3000m hohen Bergen war!

Am Sonntag war ich mit meinem Arbeitskollegen Malusi und seiner Tochter Mpumi in Johannesburg und den umliegenden Townships unterwegs. Er wollte mir die andere Seite Suedafrikas zeigen und da er selbst in Soweto (dem groessten und bekanntesten Township Suedafrikas) geboren und aufgewachsen ist, gibts wahrscheinlich keinen besseren Guide… Ausserdem waer es sehr unvernuenftig, um nicht zu sagen gefaehrlich, sich als Weisshaut allein dort zu bewegen…


Malusi und seine Tochter Mpumi
Hab sie heimlich fotografiert, da er eigentlich nicht wollte das ich ihn mit seiner alten kurzen Hose und T-Shirt fotografiere…in Sachen Eitelkeit macht den Ureinwohnern dieses Landes keiner was vor ;)

Soweto ist mit 2 Mio. Einwohnern der groesste Township Suedafrikas (Townships sind sozusagen die, meist sehr aermlichen, Vororte der Schwarzen) und deshalb bekannt, weil dort Mitte der 70er Jahre der Widerstand schwarzer Studenten gegen das Apartheidsregime begann und bis zu dessen Sturz 1994 viel Protest und Gewalt beider Seiten stattfand.
Heute ist Soweto jedoch eher ein “nobler” Township im Vergleich zu allen andren und Anlaufstaette fuer einige Touristen.
Ich hatte das Glueck auch Malusis Oma treffen zu duerfen und so eines der kleinen Haeuser von innen zu sehen.


Der Rand Sowetos vom Freeway aus


Irgendwo mitten in Soweto…


Ein typisches Haus
Wie man sieht ist es in drei “Haeuser” unterteilt, in dem in jedem, ich will gar nicht wissen wie viele, Menschen “wohnen”


Verkauft wird alles…


Ein sogenanntes “Hostel”, eine Reihenhaussiedlung in Soweto


Aber auch das sieht man in Soweto heutzutage

Auf dem Weg nach Soweto, sind wir durch einen zentralen Stadtteil Johannesburgs gefahren, genannt Hillbrow.
Dies ist nach Malusis Angaben die mit Sicherheit gefaehrlichste Gegend Suedafrikas. Leider konnte ich nicht wirklich Fotos machen dort, da selbst Malusi Angst hatte und mich immer dazu ermahnt hat, nicht stehenzubleiben (auch an Stopschildern…).
Das Problem an dem Stadtteil ist, dass dort Banden von illegal eingewanderten Nigerianern, … herrschen. Die Leute bei denen ich wohne hatten selbst mal ne Mietwohnung in diesem Stadtteil, die sie vermieteten, aber seit dem sich nach dem Ende der Apartheid die Sicherheitslage so dramatisch verschlechterte, wurde auch diese Wohnung einfach besetzt und existiert quasi nicht mehr…dort hinzugehen ist unmoeglich…


Hillbrow

Dann hat mir Malusi noch den beruechtigsten und “fertigsten” Township Suedafrikas gezeigt, Alexandria (kurz: Alex).
Leider war auch dort fotografieren eher schwierig, zumal ich ja gefahren bin und staendig den Menschen, Tieren, Taxis, Schlagloechern,…ausweichen musste und das moeglichst ohne stehenzubleiben.
Der Township besteht jedenfalls nur noch aus heruntergekommen Wellblech- bzw. Holzbehausungen und ist definitiv der dreckigste Platz den ich jeh gesehen habe! Dennoch sind die Strassen (bzw. Gaesschen) gesaeumt mit wohlgelaunten Menschen…


Alexandria von oben


Noch mehr Alex, mit dem townshipeigenen Friedhof im Hintergrund


Die Hauptstrasse durch Alexandria, mit vergleichsweise wirklich “noblen Villen”

Das war also die andere Seite Suedafrikas, von der man eigentlich, wenn mans nicht drauf anlegt, absolut nichts mitkriegt! Die meisten meiner weissen, suedafrikanischen Bekannten hier kennen diese Teile auch wirklich nur aus Erzaehlungen und wuerden nie im Traum dort hingehn. Dafuer muss man aber auch Verstaendnis haben!

Year Ends Function

Dezember 16, 2006

Vor zwei Wochen hatten wir unsre Year Ends Function (sozusagen Weihnachtsfeier).
Grundsaetzlich das Gleiche wie zu Hause, ausser dass es draussen stattfand und 34°C hatte.
Eigentlich gab es die ganze Woche davor kein anderes Gespraechsthema mehr und der Freitag war ein eher unproduktiver Tag :) Die Feier begann offiziell um 12:30, aber aus irgendeinem Grund hatten viele Leute diesen Vormittag aufm Parkplatz zu tun, wo die Catering-Firma das Buffet aufbaute…man merkte, dass fuer die Arbeiter hier ein kostenloses, gutes Essen und etwas Freibier oder Cola schon noch viel mehr wert ist und Freude bereitet, als das – denk ich – zu Hause der Fall ist. Es war erstaunlich zu sehen, wie viel Essen man auf einen Teller stapeln kann ;) , aber das wurde ja die ganze Woche schon genauestens geplant!

Um einen Eindruck von der Sprache zu erhalten…
Thabo spricht Zulu (Video)

Steven flucht auf Africans (Video)

Sabie

Dezember 4, 2006

Letztes Wochenende verbrachte ich in Sabie, in der Province Mpumalanga.
Sabie liegt etwa 350km oestlich von Pretoria an der Grenze zum Kruger-Nationalpark und nicht weit von Mazambique, genau dort wo das Highveld in das Lowveld uebergeht.
Die Province Gauteng (Johannesburg und Pretoria) liegt auf ner Hochebene ca. 1600m ueberm Meer, das sog. Highveld. Die Abruchkante dieser Hochebene zum sog. Lowveld liegt genau in diesem Gebiet. Mehr gibts dazu eigentlich gar nicht zu sagen…man muss es einfach sehen, denn es ist schon wirklich ueberwaeltigend!

Neben den kurzen Fahrten und Wanderungen zu den besten Aussichtspunkten, hab ich auch an ner Wanderung durch den Sabie-River teilgenommen, bei der man ausgeruestet mit Neoprenanzug, Helm, Schwimmweste und grossem Gummireifen durch den Fluss wandert und ein nasses und rasantes Abenteuer bewaeltigt. Ich hoffe ich bekomm davon noch ein paar Fotos, war nur einer mit ner wasserdichten Kamera dabei…
Leider war das Wochenende viel zu kurz, um an mehr Aktivitaeten teilzunehmen, die von meinem Backpackers Hostel unternommen wurden und gleichzeitig noch die ganzen Aussichtspunkte zu besuchen.
Aber schon die Strassen in dieser Gegend mit bis zu badewannengrossen Schlagloechern sind abenteuerlich genug und einen Besuch wert!


Wasserfaelle gibts dort an jeder Ecke zu sehen…

Die Orte in dieser Gegend haben Namen, wie z.B Pilgrims Rest und es scheint als sei die Zeit dort angehalten worden.

God’s Window.
Direkt an der Abruchkante zum Lowveld mit Blick in Richtung Osten nach Mozambique.

Panorama pur…

Eine weitere Atraktion…die sog. Pot Holes.


Fuehl mich fast wie zu Hause! (wirklich nur fast!)

Goodland

November 14, 2006

Letzten Sonntag hat mir Karl (sozusagen mein Vermieter, mit dem ich mich blendend verstehe) seine alte Farm mit dem Namen Goodland, die er bis vor 15 Jahren besass und bewirtschaftete, gezeigt.
Die Farm ist ca. 50 km von Pretoria Richtung Botswana entfernt und mittlerweile so ne Art Wildfarm und Ferienresort. Er selbst farmte dort neben Wild auch Orangen, Nuesse, Bananen,… Der Obstanbau erstreckte sich jedoch nur ueber einen Bruchteil der Farm, der grosse Rest ist und war Gebiet in dem sich das Wild frei bewegt.
Zusammen mit seinem Bruder, der in Namibia lebt und dort eine riesige Wildfarm betreibt, wanderten wir durch das Buschland der Farm und begutachteten den Wildbestand…ich hatte also wirklich Spezialisten an meiner Seite, die mir waehrend unsrer 4-stuendigen Wanderung quer durch die Farm so einiges zeigten und erklaerten.

Karl auf der Mauer des von ihm errichteten Wasserspeicherdammes.


Die zentralen Unterkuenfte auf der Farm


Auf durch den Busch!


Vielleicht kann ich euch mit diesem Foto etwas die Dimensionen so einer Farm naeherbringen…ist ne sehr kleine Farm hat man mir gesagt!


Ein kleiner Berg am Rand der Farm


Juhu! Meine erste Trophy, ein Stachelschweinstachel!


Giftblatt! Ein halbes Blatt reicht um ein Rind verenden zu lassen. Es waechst zwischen anderen Graesern und wird so manchmal versehentlich gefressen…armes Rindviech!


Zurueck zum Bakkie und ab nach Hause…

Verschiedenes…

November 14, 2006

Hier noch ein paar Fotos ohne spezielle Kategorie…


Die Fliegen koennen hier manchmal ziemlich fies aussehen…mag sie nicht gern mit der blossen Hand erschlagen…


Tja, da koennen unsere Steaks einfach nicht mithalten…
Aber wie gesagt, das Braaien ist hier quasi ein Sport!


Die Sonnenuntergaenge sind hier zwar sehr kurz, aber dafuer gewaltig!


Neben den riesen Malls gibts natuerlich auch jede Menge kleinerer Laeden hier…


Das sind die allgemeinen Hausregeln an die ich mich zu halten habe.


Ein Stammgast am Pool…diese Ibize, aber auch die Kakadus wecken mich jeden Tag um spaetestens 5 mit ihrem Gekreische!


Meine erste Speeding Fine (wurde geblitzt)…
Die Bankdaten sind drauf, also sollte jemand 200 Rand locker haben kann er/sie das gern fuer mich uebernehmen!
Speed Cops (Polizisten, die fuer Geschwindigkeitsmessungen zustaendig sind) gibts hier Unmengen…man muss also wirklich aufpassen, denn Geld einsammeln tut man natuerlich auch hier gern. Karl bekam auch schon oefters Speeding Fines von Orten in SA, wo er noch nie war. Die Kontrolle der Fotos zeigte dann auch, dass es nicht eines seiner Autos, sondern lediglich ein ein Wagen mit einem nachgemachten Nummernschild war.

Meine Arbeit

November 3, 2006

Damit nicht der Verdacht aufkommt, ich waer hier auf Urlaub und nur am rumfahren, will ich euch ein bisschen naeher bringen, weshalb ich wirklich hier bin…

Also die meiste Zeit, naemlich durchschnittlich 10 Stunden am Tag (hab hier nen 45/50 -Stunden-pro-Woche Arbeitsvertrag!) verbringe ich auf meiner Arbeitsstelle (Multotec Wear Linings).
Die Firma produziert technische Keramiken. Das Angebot reicht von Beschichtungen von Stahlrohren – vor allem fuer die riesigen Diamant-, Platin- und Goldminen hier – ueber Bauteile fuer chemische Pumpen, bis hin zu ballistischen Schutzplatten. Sollte jemand wissen wollen (vor allem die Materialwissenschaftler unter euch), was ich genau hier mache, koennt ihr mir gern schreiben…
Mein Hauptarbeitsplatz ist bis zu diesem Zeitpunkt das Labor der Firma.

Hier mache ich also meine Versuche bzw. Teste Material aus der Produktion. Um mich als Praktikanten zu kennzeichnen, bekam ich nen Blaumann und keinen Laborkittel :-) …vielleicht sollte man das bei WW3 auch mal einfuehren fuer HiWis…


Das Wichtigste in einem Labor ist natuerlich, dass es angenehm kuehl ist, damit man seine Jacke nicht ausziehen muss.


Ein paar Arbeitskollegen


Hier mache ich fuer gewoehnlich meine Mittagspause – im Firmeneigenen Lapa.